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Amniozentese, Fruchtwasserpunktion (2. Schwangerschaftsdrittel)
Die Fruchtwasserpunktion ist ab der 14./15. SSW möglich. Auch sie wird ohne örtliche Betäubung mit einer feinen Nadel unter ständiger Ultraschallkontrolle durch den Bauch der Mutter durchgeführt.
Das Risiko, durch die Entnahme eine Fehlgeburt auszulösen, beträgt etwa 0,4 bis 1%. Kindliche Nadelverletzungen können wir ausschließen. In 0,1 bis 0,7% der Fälle wachsen die angelegten Zellenkulturen nicht an und können einen Zweiteingriff erforderlich machen. Aus den Zellen wird eine Kurzzeitanalyse (Fish-Test, Befund nach 3 Tagen) und eine Langzeitkultur (Befund nach 10-14 Tagen) angelegt.
Im Gegensatz zu den Zellen der Chorionzotten stammen die Amnionzellen des Fruchtwassers überwiegend direkt vom Kind. Die Diagnosesicherheit liegt bei 99,4 bis 99,9%. Parallel zur Chromosomenanalyse wird bei der Fruchtwasserdiagnostik die AFP-Konzentration bestimmt. Ein offenes Rückenmark (Spina bifida) kann dadurch mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 98% festgestellt werden.
- Doppler-Sonografie, Durchblutungsmessung:
Eine Messung der Gebärmutter/Mutterkuchen-Durchblutung in der ca. 24. Schwangerschaftswoche bietet eine bedeutende Möglichkeit der frühen Erkennung oder Vorhersage von Komplikationen wie Bluthochdruckentstehung, Schwangerschaftsvergiftung und kindliche Unterversorgung.
Darüber hinaus können bei Risikoschwangerschaften frühestmöglich Versorgungsstörungen des Kindes erkannt werden.
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- 3D Ultraschall und 4D live Demonstration
Einen unvergesslichen Eindruck der Entwicklung des ungeborenen Lebens vermittelt die dreidimensionale Betrachtung in Echtzeit.
Die Erkennung von Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen wird wesentlich vereinfacht.
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